Geothermienutzung in sächsischen Gartenbaubetrieben

Projektlaufzeit: 12/2013 - 11/2014

Projektziel:

Ziel des Projektes war, für die Beheizung von Gewächshäusern den Einsatz von Geothermie zur Grundlastversorgung zu untersuchen. Es wurden für Sachsen typische Varianten der Gewächshausnutzung betrachtet. Dabei wurden Möglichkeiten der Wärmeversorgung von sächsischen Gartenbaubetrieben mit Geothermie in Abhängigkeit von geologischen Standortfaktoren und Betriebsstrukturen/ Nutzungskonzepten untersucht.

Der Einsatz geothermischer Nutzungsvarianten (Brunnen, Sondenfelder, mitteltiefe Sonden) wurde für drei generalisierte sächsische geologische Standorte verglichen. Die Ergebnisse sollen zeigen, welches Nutzungssystem die wirtschaftlichste Variante für Gewächshäuser und deren Nutzung darstellt.

Projektergebnisse:

  • Erdwärmenutzung ist nur als Grundlastversorgung möglich
  • Erdwärmesonden zur Grundversorgung in Kombination mit z.B. Heizölkessel in Spitzenzeiten die optimalste Variante
  • Geothermische Brunnennutzung durch hohe Wartungs- und Wasseraufbereitungskosten unwirtschaftlich
  • Regionen Dresden & Leipzig besser als Chemnitz, da höhere Tiefentemperaturen und Grundwasserströmung vorhanden
  • Variante Erdwärmesonden & Heizöl:
  • in Bestandsgärtnereien beträgt die Amortisationszeit ca. 10 Jahr
  • im Gewächshausneubau ist die Amortisationszeit zw. 4-8 Jahren

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Karina Hofmann

Telefon: 03731 294-1409

Telefax: 03731 294-1099

E-Mail: Karina.Hofmann@smekul.sachsen.de

Abschlussbericht

Schriftenreihe Heft 6/2015, »Geothermienutzung in sächsischen Gartenbaubetrieben«
Schriftenreihe Heft 6/2015, »Geothermienutzung in sächsischen Gartenbaubetrieben«

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