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Amtliche Bekanntmachungen

Das Bild zeigt einen Achat.
Achat, Soledade, Rio Grande do Sul, Brasilien  © Prof. Dr. Jens Götze, TU Bergakademie Freiberg

Am 30. Juni 2020 ist das Geologiedatengesetz (GeolDG) in Kraft getreten.

Für den Vollzug dieses Gesetzes ist in Sachsen das LfULG zuständig. Eine Aufgabe, die das Gesetz vorgibt, ist die rechtliche Einstufung der geologischen Daten als staatliche oder nichtstaatliche Daten und ihre Kategorisierung als Nachweis-, Fach- und Bewertungsdaten.

Zum Beispiel sind geologische Daten einer Bohrung, welche ein Staatlicher Geologischer Dienst geteuft hat, staatliche Daten. Die Daten einer Bohrung, die für die privatwirtschaftliche Erkundung einer Kiessandlagerstätte geteuft worden ist, sind hingegen nichtstaatlich.

Nachweisdaten sind beispielsweise Titel, Autor und Erstellungsjahr eines Dokumentes oder Nummer und Jahr sowie Lage, Zweck und Endteufe einer Bohrung. Zu den Fachdaten werden u. a. Schichtenverzeichnisse von Bohrungen und Analysen- bzw. Messwerte gezählt. Gutachten, Berichte und geologische Karten werden als Bewertungsdaten eingestuft.

Die Festsetzung der jeweiligen Datenkategorie ist ein Verwaltungsakt. Die Festsetzungen der Datenkategorien werden öffentlich bekanntgegeben, in der Regel als Allgemeinverfügung. Die Allgemeinverfügung richtet sich an diejenigen, die vor dem 30. Juni 2020 auf Grund des Lagerstättengesetzes oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften geologische Daten an das LfULG übermittelt oder übergeben haben.

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