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Bohranzeige

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Bohranzeige mit ELBA.Sax

Was ist ELBA.Sax?

Tutorial für ELBA.Sax

Informationen zur Anzeigepflicht

Angezeigt werden müssen geologische und geophysikalische Untersuchungen mit verschiedenen Methoden:

  • Bohrungen
  • flächenhaft durchgeführte geologische Untersuchungen wie geologische Kartierungen, geophysikalische oder geochemische Messungen
  • die Aufnahme von geologischen Aufschlüssen
  • das Anlegen von Schürfen
  • die Beprobung von Bergbauhalden

Anzeigepflichtig ist,

  1. wer selbst oder als Beauftragter eine geologische Untersuchung vornimmt
  2. der Auftraggeber einer geologischen Untersuchung
  3. der Rechtsnachfolger einer unter 1. und 2. verpflichteten Person

Die Anzeige oder Übermittlung der Daten durch einen Mitverpflichteten ist ausreichend.

Die Anzeige von Nachweisdaten über die geologische Untersuchung muss bis spätestens 2 Wochen vor Beginn der Untersuchung erfolgen.

Bei der Untersuchung gewonnene Fachdaten haben bis spätestens 3 Monate nach Abschluss der Untersuchung unaufgefordert an die zuständige Behörde übermittelt zu werden.

Bei der Untersuchung gewonnene Test- und Laboranalysen müssen spätestens 6 Monate nach Abschluss der geologischen Untersuchung unaufgefordert an die zuständige Behörde übermittelt werden.

Zusätzlich kann die Behörde verlangen, dass ihr Bewertungsdaten wie Gutachten und Studien, räumliche Modelle einschließlich ihrer Dokumentation, Vorratsberechnungen zu Rohstoffvorkommen und Daten zu sonstigen Nutzungspotentialen übermittelt werden.

Das erfahren Sie, wenn Sie die elektronische Bohranzeige mit ELBA.Sax aufgeben. Spezifizieren Sie dort zuerst Ihr Anliegen, dann werden Sie informiert, welche Daten und Dokumente dafür nötig sind.

Mit ELBA.Sax-2.0 wird der Wirtschaft und Privatpersonen für die Anzeigeverfahren nach Lagerstättengesetz, Bundesberggesetz, Wasserhaushaltsgesetz in Verbindung mit Sächsischem Wassergesetz ein gebündelter Zugang zum Einreichen der Bohranzeige bei den zuständigen Behörden Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Sächsisches Oberbergamt und den unteren Wasserbehörden der sächsischen Landkreise und kreisfreien Städtez ur Verfügung gestellt.

ELBA.Sax-2 bringt somit folgende Vorteile und Fortschritte für Beteiligte:

  • Für jegliches Bohrvorhaben in Sachsen wird nur noch eine einzige Anzeige notwendig sein: alle für ein Bohrvorhaben zuständigen Behörden erhalten die Anzeige und werden beteiligt.
  • Der Anzeigende kann mit allen für die Anzeige zuständigen Behörden über ein System kommunizieren.
  • Als Unterstützung für das  routinemäßige Einreichen von Anzeigen steht eine Vorlagenfunktion zur Verfügung.
  • Die Kartenfunktion zur Lageermittlung von Bohrvorhaben wurde wesentlich nutzerfreundlicher gestaltet und mit neuen Funktionen versehen (z.B. für Trassenerkundungen).
  • Bohrergebnisse müssen nur noch an einer Stelle – d.h. in ELBA.Sax - eingereicht werden.
  • Die Umsetzung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) wird unterstützt.

Die Pflicht zur Anzeige von geologischen Untersuchungen sowie zur Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die Behörden ist im Geologiedatengesetz geregelt.

Das Bild zeigt das Bohrgerät für eine geologische Erkundungsbohrung.
Bohrgerät für eine geologische Erkundungsbohrung.  © LfULG
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