Hauptinhalt

Kupfererz im Vogtland

Probe aus dem Kupfererzgang der Aktien-Brauerei mit Malachit und Homichlin (Eigentümerin Frau Bianca Hallebach, Plauen)
Probe aus dem Kupfererzgang der Aktien-Brauerei mit Malachit und Homichlin (Eigentümerin: Frau Bianca Hallebach, Plauen).  © Bianca Hallebach, Plauen

Das Sächsische Vogtland wird aus ordovizischen bis unterkarbonischen Gesteinen aufgebaut, bei denen es sich vorwiegend um ehemalige Sedimente mit eingelagerten basischen Vulkaniten (Diabasen) handelt. Diese Gesteine wurden bei der variszischen Gebirgsbildung metamorphosiert und tektonisch beansprucht (gefaltet, zerstückelt). Das Gebiet wird von Gangmineralisationen, welche Kupfererze enthalten, durchzogen.

Im Gebiet der Stadt Plauen streicht eine markante geologische Grenze in Südwest-Nordost-Richtung, welche devonisches Diabaskonglomerat von Diabasmandelstein trennt. Nordwestlich dieser tektonischen Grenze existiert der »Vereins Segen Spat« als deutlich erzführender Gang innerhalb des Diabaskonglomerats. Er wurde 1858-1867 von der Aktien-Brauerei bergmännisch erschlossen.

Über den Erzbergbau wurden nun eine Veröffentlichung in der 31. Jahresschrift des Vereins für vogtländische Geschichte, Volks- und Landeskultur sowie geologische Details publiziert.

zurück zum Seitenanfang