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Überraschender Fund: Nickel-Kupfer-Vererzung in einem Lausitzer Tagebau angetroffen

Das Bild zeigt das derzeitige Kernlager mit Auslagen und Aufbewahrungsregalen.
Gesteinsblock aus dunkelgrauem Gabbro mit goldglänzenden Nickel- und Kupfer-haltigen Mineralen.  © LfULG

In den vergangenen Monaten wurde im Steinbruch Sora ca. 5 km südwestlich von Bautzen ein Bereich freigelegt, in welchem das dort abgebaute Gestein Gabbro eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Nickel- und Kupfer-haltigen Mineralen aufweist.

Zusammen mit wechselnden Varietäten des Gabbros bilden diese Minerale verschiedene Typen von Erzen, wie sie eine Zeit lang im Südosten der Lausitz bei Sohland bergmännisch zur Nickel- und Kupfergewinnung abgebaut wurden.

Gesteinsblock aus dunkelgrauem Gabbro mit goldglänzenden Nickel- und Kupfer-haltigen Mineralen.
Gesteinsblock aus dunkelgrauem Gabbro mit goldglänzenden Nickel- und Kupfer-haltigen Mineralen.  © LfULG

Nach jetzigem Kenntnisstand handelt es sich bei dem Fund im Steinbruch Sora um eine relativ kleine Vererzung, die keine wirtschaftliche Bedeutung aufweist.

Die vom Staatlichen Geologischen Dienst sowie der TU Bergakademie Freiberg geplanten näheren Untersuchungen könnten allerdings Hinweise liefern, ob eventuell im weiteren Umkreis Lagerstätten existieren, die unter heutigen Rahmenbedingungen ökonomisch sinnvoll abgebaut werden könnten.

Blick in den Gabbro - Steinbruch Sora.
Blick in den Gabbro-Steinbruch Sora.  © LfULG
Ausschnitt aus einer Karte der Lagerstätten der Lausitz (ZGI, 1988); rot markiert ist die Lage der jetzt entdeckten Nickel- und Kupfermineralisation; vor allem im Bereich von Sohland (am unteren Kartenrand) sind ähnliche Vorkommen schon länger bekannt.  © ZGI (1988)
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